LÜTZERATH LEBT

Global für Klimagerechtigkeit einzustehen, bedeutet lokale Verantwortung zu übernehmen.

Die Rettung von fünf Dörfern konnten wir auf Bundesebene im Koalitionsvertrag niederschreiben – für zwei weitere, für Lützerath sowie für Manheim am Tagebau Hambach, werden wir uns weiter einsetzen und uns nicht der fossilen Industrie und ihren politischen Verbündeten beugen. Im Angesicht der Klimakrise müssen wir besonders bei CO2 Intensiver Kohleverstromung endlich auf wissenschaftliche Erkenntnisse hören. Laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) muss der Tagebau Garzweiler II vor Lützerath enden, damit Deutschland hier auf einen 1,5-Grad-Pfad kommt.

 

Termine:

10.04. Frühlingsfest in Lützerath – http://luetzerathlebt.info/event/fruehlingsfest-in-luetzerath/

23.04. FFF Großdemo in Lützerath – http://luetzerathlebt.info/event/grossdemo-mit-fff/

04.04. Stellungnahme zum Verkauf des Grundstücks von Eckardt Heukamp

 

Der Streit für ein Ende der klimaschädlichen Verfeuerung von Braunkohle hätte nie auf den Schultern eines einzelnen Landwirts ausgetragen werden dürfen.Landwirt Eckardt Heukamp hätte niemals in die Situation kommen dürfen, vor Gericht um seinen Bauernhof mit dem Kohlekonzern RWE streiten zu müssen. Das veraltete Bergrecht muss reformiert werden und genau daran arbeiten wir aktuell. Der Abbau und die Verfeuerung von fossilen Brennstoffen darf nicht länger über Menschenrechte stehen. Die Braunkohle unter Lützerath ist nicht energiewirtschaftlich notwendig und angesichts der sich verschärfenden Klimakrise gar nicht mehr verfeuert werden. Landwirt Eckardt Heukamp hat weiterhin meine volle Solidarität. Um die notwendige Zeit für die erforderliche Reformierung des Bergrechts sowie für die Erneuerbare Energiewende zu gewinnen, fordern wir weiterhin ein Moratorium für Lützerath. Der soziale Frieden und das Wohlergehen der Menschen in der Region am Tagebau darf nicht wieder durch große Räumungseinsätze gefährdet werden.

28.03. Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Münster

Erkelenz, 28.03.2022: Zur Zurückweisung der Beschwerden des Landwirts Eckardt Heukamp gegen die Bestätigung der Besitzeinweisung seiner Häuser und Länder an RWE durch das Oberverwaltungsgerichtes Münster erklärt Kathrin Henneberger, Mitglied des Bundestages aus der Region des Tagebau Garzweilers und Mitglied im Ausschuss Klimaschutz und Energie:

„Landwirt Eckhardt Heukamp hat meine volle Solidarität. Das Gericht hat klargestellt, das die derzeitigen klimapolitischen Rahmenbedingungen rechtlich keine andere Entscheidung ermöglichen. Das heißt, die Politik ist in der Verantwortung zu handeln. Die klimapolitischen und rechtlichen Rahmenbedingungen sind an die Realität der Klimakrise anzupassen. Es liegt an der Politik Lützerath zu retten. Um den sozialen Frieden der Region nicht zu gefährden und keine Fakten der Zerstörung zu schaffen, braucht es auf Landesebene endlich ein Moratorium für Lützerath. Die energiepolitischen Rahmenbedingungen haben sich lange überholt. Es ist an der Politik, die Klimakrise ernst zu nehmen und Alternativen zur Braunkohle unter dem Dorf Lützerath umzusetzen. Statt zuzulassen, dass weiter Dörfer und Felder für Braunkohle unwiederbringlich zerstört werden, sollte die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen den Ausbau der Erneuerbaren Energien nicht weiter erschweren und die 1000 m Abstandregel für Windenergieanlagen aufheben. Dafür und für die geplante Umsetzung eines vorgezogenen Kohleausstieges auf Bundesebene, braucht es Zeit, die ein Moratorium jetzt schaffen kann.“

Deshalb haben die Landtagskandidatin Antje Grothus und Kathrin Henneberger bereits im Februar (09.02.2022) einen Brief an Ministerpräsidenten Hendrik Wüst geschrieben mit der Forderung nach einem sofortigen Moratorium für Lützerath: https://kathrinhenneberger.de/lutzerath-moratorium-brief/

Spenden an den letzten Landwirt von Lützerath

Video zum Spendenaufruf von Alle Dörfer Bleiben

Eckardt Heukamp, der letzte Landwirt von Lützerath, kämpft gegen den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II und seine Enteignung durch RWE und die Landesregierung von Hendrik Wüst. Er hat dadurch ca. 90.000€ Kosten! Deshalb hat Die Alle Dörfer Bleiben Bewegung einen Spendenaufruf gestartet, mit passendem Video, dass ihr euch hier anschauen könnt.

Falls ihr Eckardt Heukamp unterstützen könnt, tut das sehr gerne:

Umwelt-Treuhandfonds
IBAN: DE14200505501501679672
Betreff: Juristische Auseinandersetzung

Hinweis: Eure Beiträge sind leider nicht steuerlich absetzbar. Sollte Eckardt den Prozess gegen RWE gewinnen und das Geld nicht brauchen, wird es für andere juristische Bedarfe in den sozialen Bewegungen eingesetzt. Diese Daten sind auch direkt auf der Startseite von Alle Dörfer Bleiben zu sehen.

08.01.2022 Hybrider Aktionstag

Für ein Ende der Zerstörung & für globale Klimagerechtigkeit

Das rheinische Braunkohlerevier ist leider immer noch mit seinen Kohlekraftwerken und Tagebauen Europas größte CO2 Quelle. Ob wir es hier schaffen der Verfeuerung von Braunkohle Einhalt zu gebieten entscheidet über unser aller Zukunft. Deshalb ist der Protest hier weiterhin sehr wichtig.

Die für den 8. Januar geplante Großdemo für den Erhalt des vom Tagebau Garzweiler bedrohten Dorf Lützerath wurde zu einem dezentralen und hybriden Solidaritäts-Aktionstag umgewandelt. In Lützerath selbst wird es weiterhin einen Dorfspaziergang geben. Zudem wird es von dort aus einen moderierten Live Stream geben. Der Stream startet um 14 Uhr auf luetzerathlebt.info/08-01

Egal ob mit einer eigenen kleinen Aktion vor Ort oder einem Selfie mit Soligruß – seit am 8. Januar dabei und steht ein für internationale Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze. Zeigt euch an diesen Tag in Solidarität mit jenen, die sich lokal für ein Ende der Zerstörung von Wäldern, Feldern und Dörfern im rheinischen Braunkohlerevier engagieren. Besondere Solidarität gilt Eckardt Heukamp, dem letzten Landwirt von Lützerath. Es ist absurd, dass er noch sein Zuhause verlieren soll, obwohl wir alle wissen dass die Kohle unter dem Dorf gar nicht mehr verfeuert werden darf. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu dem Ergebnis, dass der Tagebau Garzweiler II vor Lützerath enden muss, damit Deutschland die 1,5°-Grenze einhalten kann. Es verbleibe lediglich eine Restmenge von maximal 70 Millionen Tonnen Braunkohle im Tagebau, die innerhalb des deutschen Klima-Budgets noch verstromt werden kann. Weiter heißt es: “Weder aus energiewirtschaftlicher noch aus energiepolitischer Sicht besteht eine Notwendigkeit für einen kompletten Aufschluss des Tagebaufeldes Garzweiler II.

Die geplante Frist für die Urteilsverkündigung am 08.01. wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Jetzt haben wir die Gelegenheit den Druck und Widerstand zu erhöhen und hoch zu halten!

Aktionsvorschlag

  • Überlegt euch, ob ihr mit einer kleinen Gruppe (aber Corona sicher mit Masken und Abstand) eine gemeinsame Aktion bei euch vor Ort machen möchtet oder Individuell jeder für sich ein Bild oder Video mit Post vorbereitet.
  • Bastelt vor dem 08.01.2022 ein gelbes X (Symbol der Dörfer am Tagebau gegen die Zerstörung – übernommen von den Anti-Atomprotesten im Wendland) und macht dabei gerne schon ein Foto oder Video, das euch oder eure Gruppe bei der Vorbereitung/ dem Basteln zeigt. Wenn keine Zeit bleibt fürs basteln, kein Problem! Postet gerne einfach ein Foto von euch mit solidarischem Text oder grabt eins von euch auf älteren Alle Dörfer Bleiben Demos aus (viele waren ja schon zu Besuch bei uns 🙂 )
  • Aktionstag-Bild mit liebevollen Solitext am 08.01. posten & Hashtags nutzen:
    #XfürLützi #LützerathBleibt

Sharepics

Nutzt diese Fotos gerne auf euren Social Media Kanälen um auf die Aktion hinzuweisen. Vorgeschriebene Texte findet ihr unter den Bildern.

    

 

Testvorschlag für Gruppenchats und Messenger

🔥 08.01. Dezentraler Aktionstag in Lützerath, sei dabei! 🔥

 Noch immer soll Lebensraum & Natur für klimaschädliche Kohle vernichtet werden. Lützerath, ein Dorf bedroht von den immer näher kommenden Kohlebaggern am Tagebau Garzweiler braucht jetzt deine Unterstützung!

🙅‍♀️ Bastel ein gelbes X (Symbol der Dörfer am Tagebau gegen die Zerstörung – übernommen von den Anti-Atomprotesten im Wendland)
 📸 Poste ein Foto von deinem X mit solidarischem Text am 08.01. auf Social Media mit dem Hashtag: #XfürLützi

Sharepics und weitere Infos findest du hier: https://kathrinhenneberger.de/luetzerath/ 

📢 Gerne teilen 🙏 

 

Textvorschlag für Instagram & Facebook Beiträge

#XfürLützi – Für ein Ende der Zerstörung & für globale Klimagerechtigkeit🌏

🆘Das rheinische Braunkohlerevier ist leider immer noch mit seinen Kohlekraftwerken und Tagebauen Europas größte CO2 Quelle. Ob wir es hier schaffen der Verfeuerung von Braunkohle Einhalt zu gebieten entscheidet über unser aller Zukunft.

📢Deshalb findet am 8. Januar einee dezentrale und hybride Solidaritäts-Aktionstag für den Erhalt des vom Tagebau Garzweiler bedrohten Dorf Lützerath statt. In Lützerath selbst wird es einen Dorfspaziergang geben. Zudem wird es von dort aus ab 14 Uhr einen moderierten Live Stream auf luetzerathlebt.info/08-01 geben.

🙌Egal ob mit einer eigenen kleinen Aktion vor Ort oder einem Selfie mit Soligruß – seit am 8. Januar dabei und steht ein für internationale Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze.

Macht Mit:

🙅‍♀️Bastelt vor dem 08.01.2022 ein gelbes X (Symbol der Dörfer am Tagebau gegen die Zerstörung – übernommen von den Anti-Atomprotesten im Wendland) und macht dabei gerne schon ein Foto oder Video, das euch oder eure Gruppe bei der Vorbereitung/ dem Basteln zeigt.
📸Postet das Aktionstag-Bild mit liebevollen Solitext am 08.01. und nutzt den Hashtag #XfürLützi

Alle Infos auf: Kathrinhenneberger.de/luetzerath