Fotocredits: Insta @Janabauch

LÜTZERATH BLEIBT!

08.01. Hybrider Aktionstag

Für ein Ende der Zerstörung & für globale Klimagerechtigkeit

Das rheinische Braunkohlerevier ist leider immer noch mit seinen Kohlekraftwerken und Tagebauen Europas größte CO2 Quelle. Ob wir es hier schaffen der Verfeuerung von Braunkohle Einhalt zu gebieten entscheidet über unser aller Zukunft. Deshalb ist der Protest hier weiterhin sehr wichtig.

Die für den 8. Januar geplante Großdemo für den Erhalt des vom Tagebau Garzweiler bedrohten Dorf Lützerath wurde zu einem dezentralen und hybriden Solidaritäts-Aktionstag umgewandelt. In Lützerath selbst wird es weiterhin einen Dorfspaziergang geben. Zudem wird es von dort aus einen moderierten Live Stream geben. Der Stream startet um 14 Uhr auf luetzerathlebt.info/08-01

Egal ob mit einer eigenen kleinen Aktion vor Ort oder einem Selfie mit Soligruß – seit am 8. Januar dabei und steht ein für internationale Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze. Zeigt euch an diesen Tag in Solidarität mit jenen, die sich lokal für ein Ende der Zerstörung von Wäldern, Feldern und Dörfern im rheinischen Braunkohlerevier engagieren. Besondere Solidarität gilt Eckardt Heukamp, dem letzten Landwirt von Lützerath. Es ist absurd, dass er noch sein Zuhause verlieren soll, obwohl wir alle wissen dass die Kohle unter dem Dorf gar nicht mehr verfeuert werden darf. Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kommt zu dem Ergebnis, dass der Tagebau Garzweiler II vor Lützerath enden muss, damit Deutschland die 1,5°-Grenze einhalten kann. Es verbleibe lediglich eine Restmenge von maximal 70 Millionen Tonnen Braunkohle im Tagebau, die innerhalb des deutschen Klima-Budgets noch verstromt werden kann. Weiter heißt es: “Weder aus energiewirtschaftlicher noch aus energiepolitischer Sicht besteht eine Notwendigkeit für einen kompletten Aufschluss des Tagebaufeldes Garzweiler II.

Die geplante Frist für die Urteilsverkündigung am 08.01. wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Jetzt haben wir die Gelegenheit den Druck und Widerstand zu erhöhen und hoch zu halten!

 

Vorschlag für eigene Aktion

  1. Überlegt euch, ob ihr mit einer kleinen Gruppe (aber Corona sicher mit Masken und Abstand) eine gemeinsame Aktion bei euch vor Ort machen möchtet oder Individuell jeder für sich ein Bild oder Video mit Post vorbereitet. 
  2. Bastelt vor dem 08.01.2022 ein gelbes X (Symbol der Dörfer am Tagebau gegen die Zerstörung – übernommen von den Anti-Atomprotesten im Wendland) und macht dabei gerne schon ein Foto oder Video, das euch oder eure Gruppe bei der Vorbereitung/ dem Basteln zeigt. Wenn keine Zeit bleibt fürs basteln, kein Problem! Postet gerne einfach ein Foto von euch mit solidarischem Text oder grabt eins von euch auf älteren Alle Dörfer Bleiben Demos aus (viele waren ja schon zu Besuch bei uns 🙂 )
  3. Aktionstag-Bild mit liebevollen Solitext am 08.01. posten & Hashtags nutzen:
    #XfürLützi #LützerathBleibt 
 
 
 

Sharepics

Nutzt diese Fotos gerne auf euren Social Media Kanälen um auf die Aktion hinzuweisen. Vorgeschriebene Texte findet ihr unter den Bildern.

🔥 08.01. Dezentraler Aktionstag in Lützerath, sei dabei! 🔥


 Noch immer soll Lebensraum & Natur für klimaschädliche Kohle vernichtet werden. Lützerath, ein Dorf bedroht von den immer näher kommenden Kohlebaggern am Tagebau Garzweiler braucht jetzt deine Unterstützung!

 

🙅‍♀️ Bastel ein gelbes X (Symbol der Dörfer am Tagebau gegen die Zerstörung – übernommen von den Anti-Atomprotesten im Wendland)
 📸 Poste ein Foto von deinem X mit solidarischem Text am 08.01. auf Social Media mit dem Hashtag: #XfürLützi

 

Sharepics und weitere Infos findest du hier: https://kathrinhenneberger.de/luetzerath/ 

📢 Gerne teilen 🙏 

#XfürLützi – Für ein Ende der Zerstörung & für globale Klimagerechtigkeit🌏

🆘Das rheinische Braunkohlerevier ist leider immer noch mit seinen Kohlekraftwerken und Tagebauen Europas größte CO2 Quelle. Ob wir es hier schaffen der Verfeuerung von Braunkohle Einhalt zu gebieten entscheidet über unser aller Zukunft.

📢Deshalb findet am 8. Januar einee dezentrale und hybride Solidaritäts-Aktionstag für den Erhalt des vom Tagebau Garzweiler bedrohten Dorf Lützerath statt. In Lützerath selbst wird es einen Dorfspaziergang geben. Zudem wird es von dort aus ab 14 Uhr einen moderierten Live Stream auf luetzerathlebt.info/08-01 geben.

🙌Egal ob mit einer eigenen kleinen Aktion vor Ort oder einem Selfie mit Soligruß – seit am 8. Januar dabei und steht ein für internationale Klimagerechtigkeit und die Einhaltung der 1,5 Grad Grenze.

Macht Mit:

🙅‍♀️Bastelt vor dem 08.01.2022 ein gelbes X (Symbol der Dörfer am Tagebau gegen die Zerstörung – übernommen von den Anti-Atomprotesten im Wendland) und macht dabei gerne schon ein Foto oder Video, das euch oder eure Gruppe bei der Vorbereitung/ dem Basteln zeigt.
📸Postet das Aktionstag-Bild mit liebevollen Solitext am 08.01. und nutzt den Hashtag #XfürLützi

Alle Infos auf: Kathrinhenneberger.de/luetzerath

Spenden

Eckardt Heukamp, der letzte Landwirt von Lützerath, kämpft gegen den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II und seine Enteignung durch RWE und die Landesregierung von Hendrik Wüst. Er hat dadurch ca. 90.000€ Kosten! Deshalb hat Die Alle Dörfer Bleiben Bewegung einen Spendenaufruf gestartet, mit passendem Video, dass ihr euch hier anschauen könnt.

Falls ihr Eckardt Heukamp unterstützen könnt, tut das sehr gerne:

Umwelt-Treuhandfonds
IBAN: DE14200505501501679672
Betreff: Juristische Auseinandersetzung

Hinweis: Eure Beiträge sind leider nicht steuerlich absetzbar. Sollte Eckardt den Prozess gegen RWE gewinnen und das Geld nicht brauchen, wird es für andere juristische Bedarfe in den sozialen Bewegungen eingesetzt. Diese Daten sind auch direkt auf der Startseite von Alle Dörfer Bleiben zu sehen.

JungGRÜNE Bundestagsabgeordnete solidarisieren sich mit Lützerath

Global für Klimagerechtigkeit einzustehen beutete lokale Verantwortung zu übernehmen.

Von: (Auszählung der Abgeordneten und Parteimenschen?)

Den größten Respekt haben wir vor dem Engagement der Anwohner*innen sowie der Klimagerechtigkeitsbewegung für ein Ende der klimaschädlichen Braunkohleverbrennung und für eine Ende der Zerstörung für Wälder, Felder und Dörfer im rheinischen Revier – auch und besonders aktuell für den Erhalt des Dorfes Lützerath am Tagebau Garzweiler.

Viele von uns waren bereits mehrmals dort und haben sich auf unterschiedlichste Weise solidarisch an den Protesten beteiligt sowie auf allen politischen Ebenen für ein Ende der Zerstörung eingesetzt. Die Rettung von Fünf Dörfern konnten wir auf Bundesebene im Koalitionsvertrag nieder schreiben – für zwei weitere, für Lützerath sowie für Manheim am Tagebau Hambach, werden wir uns weiter einsetzen und uns nicht der fossilen Industrie und ihren politischen Verbündeten beugen. Im Angesicht der Klimakrise müssen wir besonders bei CO2 Intensiven Kohleverstromung auf die Notbremse treten und laut einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) muss der Tagebau Garzweiler II vor Lützerath enden, damit Deutschland hier die 1,5°-Grenze einhalten kann.

Im Rheinland gibt es die tragische Tradition des Fakten Schaffens, zu zerstören noch bevor neue Rahmenbedingungen in Kraft treten können. Sei es die erst kürzliche Zerstörung des Borchemischer Wäldchen am Tagebau Hambach oder akut bedroht das Dorf Lützerath. Wir rufen die Landesregierung sowie den Kohlekonzern RWE dazu auf jetzt Inne zu halten, keine Fakten der Zerstörung mehr zu schaffen und den sozialen Frieden der Region nicht schon wieder zu gefährden. Besonders in Zeiten einer Pandemie sind Räumungseinsätze noch gefährlicher und nachdem erst kürzlich die Räumung des Hambacher Forstes gerichtlich als illegal eingestuft wurde, wäre ein erneuter Großeinsatz um die Camp- und Baumhausstrukturen in Lützerath zu räumen unverantwortlich.

Von globaler Gerechtigkeit bis hin zum lokalen sozialen Frieden – Es gibt eine Vielzahl von Gründen warum der Protest für den Erhalt von Lützerath und eine Ende der Zerstörung weiterhin legitim ist.

Wir sehen uns in Lützerath!